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2007-03-16 - Knappe Entscheidung nach spannendem Penalty

Nach ihrem letzten Spiel gegen Erfurt, das sie mit einem 9:2 für sich entschieden, standen die Saale Bulls natürlich unter großem Druck, dem sie zum Teil der starken Berliner Mannschaft wegen nicht wirklich gewachsen waren. Der Gastgeber Halle begrüßte den ECC Preussen in ihrer gut besuchten „Stierkampf-Arena“.

Das erste Drittel beginnt rasant mit einer Strafe (00:12) für den Berliner SEGMÜLLER nach einem frühen Sturm der Bulls. Was folgt, ist ein gegenseitiges Abtasten und Austesten, beide Mannschaften beschnuppern sich, suchen nach Möglichkeiten die Abwehr zu durchbrechen oder gezielte Pässe zu spielen. Rangeleien im Berliner Strafraum und einige ernste Torschüsse auf deren Keeper LEONHARDT zeichnen die nächsten Minuten aus; im Gegenzug spielen die Preussen schnelle Konter, verlassen sich allerdings auch auf blinde Pässe in die gegnerische Hälfte. Schläger fliegen durch die Luft. Checks neben dem Hallenser Tor. Doch das Spiel beruhigt sich wieder, weiteres Tangieren, niemand wagt zu viel. Bully am Tor der Bulls (04:29), den die Berliner für sich entscheiden, jedoch frühzeitig wieder verlieren. Konterchance und Torschuss für den Hallenser VAVROCH. Aber Berlin macht weiter Druck, setzt auch gekonnt Bande und eigenen Körper ein, Bodycheck gegen ZILLE, der ungeahndet bleibt. Der Puck saust durch die gesamte Halle, kommt vor dem Tor der Bulls zum Stillstand, Keeper FEESER bekommt es nicht mit, doch die Klärung erfolgt kurz darauf durch einen Mitspieler. Beide Teams lassen nichts anbrennen. Berlins Topspieler BERGER schießt den ersten Treffer der Partie (07:05), vielleicht ein kleiner Glückstreffer, da die Scheibe von FEESERS Schläger abprallt und sprichwörtlich ins Tor kugelt. Aber Berlins Führung währt nur 10 Sekunden, den Anschlusstreffer landet MIKLIK nach einem gekonnten Zuspiel seines Teamkollegens DOSTAL. REUTER schießt, trifft allerdings nur den Pfosten. Erneute Chance für Berlin wenige Sekunden darauf, doch FEESER klärt, die Bulls kontern, ziehen ab, und Berlins Keeper schmeißt sich aufs Eis, um den Puck noch zu erreichen. Gehalten. MIKLIK bringt die Bulls nun in Führung (10:57). Nach einem Bully neben dem Berliner Tor, den die Bulls sich nicht abnehmen lassen, nutzt er die Chance und verärgert LEONHARDT mit seinem zweiten Treffer. Preussens BERGER rafft seine Mannschaft zusammen, legt gezielte Schüsse aufs Eis und bringt FEESER zunehmend ins Schwitzen. Die Strafe gegen SEGMÜLLER (13:36) möchten die Bulls nutzen, doch auch ohne ihren fünften Mann halten die Berliner ihre Abwehr dicht, so dass trotz gefährlicher Situationen kein Tor fallen mag. Schnelles Passspiel zu beiden Seiten. Bandenchecks. Berlin wieder komplett. LEONHARDT fängt harte Schüsse ab, befördert den Puck weit ins Hallenser Feld, diese kombinieren, DOSTAL flankt, sein Pass landet im Nichts. Kurz vor Schluss (18:46) eine Strafe gegen KASPERCZYK. Eine großartige Chance für Preussen läutet schließlich den Abpfiff ein. Insgesamt ein starkes Drittel beider Teams.

Ähnlich furios beginnt das zweite Drittel, beide Mannschaften jagen sich gegenseitig über das Eis. WUNDERLICH und GIERMANN scheinen den Einstieg verpasst zu haben und stehen vor verschlossen Toren abseits des Spielfeldes, schauen begeistert zu, bis auch sie wieder den Spielbereich betreten dürfen. Fehlpass von Berlin, MIKLIK am Puck, Torschuss, leider kein Erfolg. Kurze Zeit scheint Chaos auf dem Eis zu herrschen. LEONHARDT verliert seinen Schläger durch eine kleine Rempelei, sucht ihn vergebens, und JANKE drischt die Scheibe über die Bande mitten in den Hallenser Fanblock (23:07) und kassiert eine Strafe wegen Spielverzögerung. Das Spiel wird langsamer. Rangeleien am Tor der Bulls mit einem Bully, der sich zugunsten der Berliner entwickelt, ihnen allerdings keinen Nutzen bringt. Gelegentlich bricht ein Spieler aus und versucht sein Glück, wird gestoppt und ein Konter folgt, das Spiel gleicht einer müden Veranstaltung, wo niemand so wirklich seinen Punkt zu finden glaubt und teils blinde Zuspiele ohne Aussicht auf Erfolg die Krönung bilden. Flanke an WEISS, eine außerordentliche Torchance, doch die Schiris stoppen die Aktion und geben einen Bully neben dem Tor der Berliner. Wieder einmal wird diese Möglichkeit nicht genutzt. KUHLEE und MIKLIK möchten dies ändern, kombinieren, nur Preussens Keeper lässt sie nicht zum Zuge kommen. Das Spiel wandelt sich in Folge böser Koordinationsschwierigkeiten in den Reihen der Bulls. Torschüsse durch die Berliner und endlich ein Erfolg. THIELSCH nutzt die momentane Schwachstelle in der Halleschen Abwehr (31:54) und zielt zum Ausgleich. Waren die Bulls zu siegessicher? Nur zwei Minuten später (33:31) die verdiente Führung für die Preussen durch FRITSCHKEN. Die Hallenser nehmen eine Auszeit, forcieren sich neu, lassen sich arg zurück drängen – FEESER scheint durcheinander, vielleicht überrascht vom Siegeswillen der Gäste, ebenso lahmt die gesamte Hallesche Mannschaft. Die Berliner durchbrechen die Abwehr der Bulls immer wieder aufs Neue, FEESER fasst sich und klärt in letzter Sekunde. Dies färbt auf seine Mannschaft ab, Halle will sich nicht vorzeitig aufgeben und schießt den Ausgleich (36:05) durch MIKLIK, der nun den dritten Treffer in Folge landet. Berlin gibt weiterhin Druck, ebenso die Bulls, sämtliche Lahmheit der Anfangsphase dieses Drittels vergessend. Spannung pur. Schüsse aufs Berliner Tor im Sekundentakt; LEONHARDT hält jeden einzelnen von ihnen – ihn legt es auf das Eis, sein Tor löst sich aus der Verankerung. Später (39:51) folgt eine Strafe gegen Berger wegen körperlichen Angriffes. Die Gemüter sind erhitzt und die Pause wirklich nötig.

Nach einem ruhigen Start ins dritte Drittel geben die Bulls das Tempo vor, und MIKLIK nutzt seine Chance (42:09) für einen vierten Treffer. Berlin rückt nach, zieht über die Flanken, hat leider keinen nennenswerten Erfolg. JANKE tänzelt ums Berliner Tor, versucht das Eisen rein zu schieben aber scheitert. Auf der anderen Seite versenkt FEESER Berlins Hoffnungen in seinen Handschuhen und hält. Wiederum auf anderer Seite gibt es einen Pfostentreffer für die Bulls. Das Spiel nimmt merklich an Aggressivität zu, Checks überall auf dem Feld, keiner der Spieler hat vor, das Eis als Verlierer zu verlassen, und auch die wenigen Berliner Fans bleiben hartnäckig, so wie ihre Mannschaft fair bleibt; selbst nach dem 5:3 für die Bulls durch KUHLEE (53:12) ändert sich nichts an dieser Spieldynamik. Berlin erhöht das Tempo, reißt das Ruder an sich, nimmt eine Auszeit nach einer Strafe gegen den Hallenser ZILLE (54:20) und erzielt in dessen Abwesenheit (55:39) das 5:4. Die zum Teil nicht souveränen Bulls lassen den Berlinern zu viel Platz zum Spielen, und diese beginnen zu zaubern, liefern Torschüsse ab, die sich sehen lassen können. Die letzten zwei Minuten, und alles ist offen. Tormöglichkeiten auf beiden Seiten am laufenden Band. Schließlich sichert sich Berlin in letzter Minute (59:09) den Einzug ins Penalty.

THIELSCH schießt und trifft für Berlin (0:1)
VAVROCH versaut (0:1)
FEESER hält (0:1)
KUHLEE trifft zum Anschluss (1:1)
FEESER hält erneut (1:1)
Doch KASPERCZYK zeigt Nerven und schießt daneben (1:1)
FEESER hält (1:1)
MIKLIK lässt sich vom Berliner Keeper abdrängen (1:1)
HURBANEK schießt, FEESER hält (1:1)
KIMSTATSCH macht es spannend und schießt LEONHARDT in die Arme (1:1)

Beide Teams lassen sich Zeit, wählen die weiteren Penalty Kandidaten aus. KUHLEE schießt als erster und trifft schon wieder (2:1). Jetzt THIELSCH. Die Atmosphäre ist angespannt. Er läuft an. Zieht ab. Hände und Arme fliegen in die Luft. Alles schreit, weil FEESER wieder gehalten hat. Die Berliner Preussen unterliegen in diesem teils durchwachsenen, teils hervorragenden Spiel den Saale Bulls mit 6:5.

Tore:
0:1 - 07:05 Berger (Reuter, Watzke)
1:1 - 07:15 Miklik (Dostal, Kuhlee)
2:1 - 10:57 Miklik (Kuhlee, Dostal)
2:2 - 31:54 Thielsch (Segmüller, Leciejewski)
2:3 - 33:31 Fritschken (Hurbanek, Reuter)
3:3 - 36:05 Miklik (Kuhlee, Vavroch)
4:3 - 42:09 Miklik (Dostal, Vavroch)
5:3 - 53:12 Kuhlee (Vavroch, Miklik)
5:4 - 55:39 Hurbanek (Henk, Reuter)
5:5 - 59:09 Reuter (Fritschken, Watzke) 5-6
6:5 - 60:00 Kuhlee (Penalty)

Strafen: Saale Bulls: 6 --- ECC Preussen Junior: 6


Quelle: Christian Pelz - Kufennews
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Der Artikel wurde am 2007-03-16, 23:59 Uhr das letzte Mal aktualisiert.


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