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2015-01-09 - Schwaches Powerplay ausschlaggebend für Niederlage

Mit der heutigen Partie gegen die Starbulls Rosenheim kehrte auch der Spielplan zum normalen Freitag/Sonntag Rhythmus in die DEL2 zurück.

Die Fans aber auch die Spieler haben nun wieder länger Zeit ihren Akku aufzuladen.

Nach seiner Leistenverletzung kehrte unsere #18, Markus Gleich, wieder auf das Eis zurück. Besonders an diesem Spiel war zudem, dass es zwei Hauptschiedsrichter gab, darunter mit Nicole Hertrich eine Frau.

Die Gäste begannen vor 3.509 Zuschauern, darunter ca. 80 aus Rosenheim, stark und setzten die Schwaben gleich unter Druck. Bereits nach 72 Sekunden gingen die Oberbayern durch Manuel Edfelder in Führung. Nach Bullygewinn von Tyler McNelly zog er aus zentraler Position ab und überwand Silo Martinovic. Die Gäste ließen den Tabellenführer kaum zur Entfaltung kommen und spielten sich im Drittel der Steelers fest. Nach knapp fünf Minuten kamen auch die Hausherren zu ihrer ersten Torchance. Archie Skalbeck scheiterte aber an Timo Herden im Bullentor. Das war gleichzeitig der Startschuss für die Offensive des Tabellenführers. David Wrigley wurde bei seinem Bauerntrickversuch gefoult und es gab die erste Strafe des Spiels gegen den Rosenheimer Josef Frank. Nach anfänglichen Schwierigkeiten kam man dann in Powerplayformation, die Starbulls verteidigten jedoch geschickt und es blieb beim Rückstand. In der neunten Minute musste dann Archie Skalbeck wegen Hakens für zwei Minuten zuschauen. Freddy Cabana bot sich die Chance auf ein Break, leider bekam er den Puck auf dem Weg nach vorne nicht unter Kontrolle. Dies wurde prompt bestraft. Wenige Sekunden vor Ablauf der Strafe gelang Josef Frank aus dem Slot heraus das 0:2. Die Steelers wollten direkt den Anschlusstreffer erzielen und erhöhten erneut die Schlagzahl. Marcus Sommerfeld und Jason Pinizzotto gelang trotz guter Einschussmöglichkeiten kein Treffer. 14 Minuten waren gespielt, da musste auf Seiten der Gäste Timothy Kunes wegen Beinstellens in die Kühlbox. Zwar lief dieses Powerplay besser, ein Tor gelang aber wieder nicht. Kaum waren die Starbulls komplett, durften sie sich wieder mit einem Mann mehr versuchen. Max Prommersberger saß zwei Minuten wegen hohen Stocks ab. Trotz Dauerbelagerung durch die Gäste hielt man das 0:2. 79 Sekunden vor Ablauf des ersten Spielabschnitts wieder eine Strafe gegen die Gäste. Manuel Edfelder stellte Dominic Auger ein Bein und durfte sich als erster von den Strapazen der ersten 20 Minuten erholen. Ein Treffer wollte in den Schlusssekunden nicht mehr fallen, so dass es mit dem Rückstand in die erste Pause ging.

Mit noch 41 Sekunden Powerplay für die Hausherren startete das 2. Drittel. Hier verpasste es Robin Just zweimal das Anschlusstor zu erzielen. Auch das schöne Zusammenspiel von Freddy Cabana und Justin Kelly in der 22. Minute wurde nicht mit einem Treffer belohnt. Der Tabellenführer kam aber mit weitaus mehr Dampf aus der Kabine und drängte auf ein Tor. Die nächste sehr gute Chance bot sich in der 24. Minute als nacheinander Andre Strakhov und wenige Sekunden später Josef Frank auf der Strafbank Platz nahmen. 1:40 Minuten konnte man Fünf gegen Drei spielen! Die Scheibe lief zwar gut, Timo Herden stand aber genauso gut zwischen den Pfosten. Auch diese Gelegenheit ließ man liegen. Es blieb beim 0:2 aus Sicht der Schwaben. Die Rosenheimer standen im weiteren Spielverlauf kompakt und fuhren, wenn auch seltener, gefährliche Angriffe. Die Jungs aus dem Ellental spielten munter nach vorne, lediglich die Krönung in Form eines Treffers ließ auf sich warten. Die gelang stattdessen den Starbulls, Benjamin Zientek schnappte sich in der neutralen Zone die Scheibe und zog kurz hinter der blauen Linie ab. Die Scheibe schlug zum 0:3 im oberen rechten Winkel ein! Ein wahrlich überraschender Treffer mitten in die grün-weißen Angriffsbemühungen hinein. Gespielt waren zu diesem Zeitpunkt 32:49 Minuten. In der 36. Minute die nächste kritische Situation, als Freddy Cabana wegen Beinstellens 2 Minuten zuschauen musste. Im Gegensatz zu den Steelers nutzten die Gäste ihr Powerplay eiskalt zu einem weiteren Treffer. Starbulls Topscorer Mario Valery-Trabucco schoss und der Puck prallte von Bastian Steingroß ab und hinter Silo Martinovic ins Tor. Erst kein Glück und dann kam auch noch Pech hinzu! Wie im ersten Abschnitt beendeten die Gäste das zweite Drittel in Unterzahl. Goalie Timo Herden schoss die Scheibe über die Bande. Zwei Minuten wegen Spielverzögerung. Und es kam wie es kommen musste – beste Chancen blieben liegen, stattdessen zog Fabian Zick auf und davon und erzielte in Unterzahl zwölf Sekunden vor der Sirene das 0:5!

Zu Beginn des Schlussabschnitts löste Andreas Mechel Silo Martinovic zwischen den Pfosten ab. Die Rosenheimer spielten die Anfangsminuten mit der hohen Führung im Rücken sicher runter und erstickten die Angriffsbemühungen der Schwaben im Keime. In der 44. Minute war es dann aber soweit, Robin Just legte den ganzen Frust in seinen Schlagschuss und sorgte für den ersten Jubel unter den Steelers-Fans, die schon das ganze Spiel über für phänomenalen Support sorgten! Ging da noch was? Denn nur 89 Sekunden später markierte Dominic Auger nach einem Kraftakt das 2:5! Jason Pinizzotto gelang dann zwei Minuten später beinahe das 3:5, er scheiterte aber an Herden. Die Bietigheimer waren wieder da und legten sich voll ins Zeug, mussten bei den Entlastungsangriffen der Rosenheimer aber hellwach sein. Wieder war es Jason Pinizzotto der das dritte Tor auf der Kelle hatte. Wieder war es Timo Herden der es zu verhindern wusste! Zu spielen waren da noch acht Minuten. In der 54. Minute dann nochmals Powerplay für Bietigheim. 50 Sekunden später dann Strafe für beide Teams, warum weiß man nicht! Marcus Sommerfeld wird regelgerecht von Marinus Kritzenberger umgehauen und als Dank darf er auch 2 Minuten wegen Stockschlags absitzen! Wiederrum wenige Sekunden später dachten die Starbulls wohl das es niemanden auffällt wenn man auch zu fünft spielt. Dies gelang leider nicht und es gab eine Bankstrafe! Mit Vier gegen Drei und dem 3:5 erneut durch Robin Just ging es weiter! Sein Hammer schlug unhaltbar ein! Die Arena jetzt ein Tollhaus! Wegen der Bankstrafe hatte man drei Minuten vor Ende noch 30 Sekunden Überzahl. Ein Treffer gelang leider nicht. Als dann Dominic Auger wegen Ellbogenchecks 1:45 Minuten vor Schluss auf die Strafbank musste, glaubten nur noch die wenigstens an die Wende. Und so kam es dann auch. Trotz grandioser Aufholjagd im Schlussabschnitt wollte es nicht für Punkte reichen. Dennoch wurden die Spieler wie nach einem Sieg von den Fans gefeiert! Ein Dank für die bisher überragende Saison!



Quelle: SC Bietigheim-Bissingen
Dieser Artikel wurde bisher 163 mal gelesen, zuletzt am 2017-04-21, 20:10 Uhr.
Der Artikel wurde am 2015-01-09, 22:25 Uhr das letzte Mal aktualisiert.


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