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2007-10-19 - Konstanz über 60 Minuten fehlt

Falken im zweiten Drittel desolat

Die Heilbronner Falken müssen weiter auf einen weiteren Auswärtssieg seit dem 6:4 in Bremerhaven warten. 3:5 verloren sie am Freitag beim SC Riessersee. Ausschlaggebend war dabei die desolate Leistung im zweiten Spielabschnitt.

Die Unterländer begannen gut, hatten über das ganze erste Drittel deutlich mehr vom Spiel und kamen immer wieder gefährlich vor das Tor des SCR. Bereits in der zweiten Spielminute zeigte die Reihe um Kapitän J.-F. Caudron, wieso sie die gefährlichste der Falken ist, doch noch blieb SCR-Schlussmann McArthur Sieger. Nach vier Minuten musste man dann die erste Unterzahlsituation überstehen und tat dies souverän. Die Bayern fanden nicht zur Powerplay-Aufstellung, oft hinderten sie sich allerdings selbst daran durch Abseitspositionen und Fehlpässe. Sogar in Unterzahl kamen die Falken in Person von Caudron zu Chancen. Eine konnte Garmischs Kapitän Paderhuber nur durch eine Strafe verhindern und nachdem kurze Zeit auf beiden Seiten vier Cracks auf dem Eis standen, konnten die Käthchenstädter nach Rückkehr von Langwieder von der Strafbank ihrerseits das Powerplay üben. Zählbares sprang trotz guter Formation nicht dabei heraus. Anders in der 12. Minute: Mauer und Caudron starteten aus dem eigenen Drittel zu einer 2-auf-1-Situation, es folgte ein Kabinettstückchen: Unbemerkt hatte sich Luigi Calce ebenfalls auf den Weg gemacht, anstatt eines Querpasses auf Mauer vor dem SCR-Gehäuse legte Caudron die Scheibe zu Calce zurück und dieser hämmerte das Hartgummi zur verdienten Führung ins Netz.

Ob der vielversprechenden Leistung im ersten Drittel war es umso erschreckender, wie die Falken aus der Drittelpause kamen. Die Werdenfelser hatten keine Mühe sich im Heilbronner Drittel festzusetzen und so konnte sich Neuzugang Mattias Wikström völlig unbedrängt frei vor Kauhanen spielen und aus kurzer Distanz einnetzen (24.). Heilbronn war nun völlig von der Rolle, dies gipfelte in einem Fehlpass aus dem eigenen Drittel, Simon Maier bedankte sich und schoss den SCR in Führung. Nun kam bei den Falken kaum ein Pass noch an, kein Check wurde zu Ende gefahren. Anders bei den Bayern, sie kombinierten nach Belieben, scheiterten aber entweder an Kauhanen oder an eigenem Unvermögen. Gegen Ende des Mittelabschnitts fingen die Falken sich wieder und schienen das Spiel wieder in die Hand nehmen zu wollen. Gerade in einer Sturm- und Drangphase, als zunächst Calce und kurz darauf Firsanov an McArthur scheiterten, fiel der Treffer zur 3:1-Führung von Riessersee. Magowan fand die Lücke zwischen Stockhand und Pfosten. Einiges kann man den Jungs von Rico Rossi vorwerfen, doch den Kampfgeist absprechen, das kann man nicht. Im Schlussabschnitt mobilisierten sie noch mal alle Kräfte und bereits nach 49 Sekunden tauchte Calce vor McArthur auf, konnte die Chance aber nicht verwerten. Und wieder war es der SCR, der seine Chancen besser zu nutzen wusste. Die Falken hatten gerade eine Unterzahlsituation überstanden, als die Scheibe hinter Kauhanen im Netz zappelte (44.). Rob Brown hieß diesmal der Torschütze. Jetzt folgte die Antwort allerdings auf dem Fuße. Nur 20 Sekunden später hämmerte Edwardson seinen Frust, in Form des Pucks, an McArthur vorbei zum 2:4 in die Maschen. Bezeichnend für dieses Spiel allerdings, dass die Falken nach einem erzielten Treffer das Spiel einstellten und so Garmisch viel Raum ließen. Zu viel Raum, den die Werdenfelser erneut nutzten. Nach 53 Minuten schoss Magowan mit seinem zweiten Tor zum 5:2 ein. Eine doppelte Überzahl in der 54. Minute nutzen die Falken durch den starken Calce noch zum 5:3. Mehr sollte trotz Herausnehmen des Torwarts kurz vor Spielende nicht mehr drin sein.

Verloren wurde das Spiel im zweiten Drittel, als man durch eklatante Fehler, kaum Konsequenz im Körperspiel und allgemeiner Nachlässigkeit auf die Verliererstraße kam. Am Sonntag steigt in Heilbronn das Derby gegen Bietigheim, die Lavatec Arena könnte ausverkauft sein. Eine bessere Möglichkeit, als vor so großen Zuschauermassen für das Heilbronner Eishockey zu werben, werden die Falken in den nächsten Wochen kaum bekommen. Ein Sieg wäre wichtig, allein um nicht in den Tabellenkeller abzurutschen, denn Garmisch kam durch den Sieg gegen Heilbronn bis auf einen Punkt an den neunten Platz, den die Falken innehaben, heran. Wie auch Rico Rossi nach dem Spiel auf der Pressekonferenz bemerkte, haben die Käthchenstädter noch Probleme über 60 Minuten eine konstante Leistung zu bringen. Es bleibt zu hoffen, dass dieses Problem am morgigen Sonntag nicht auftritt.



Quelle: Heilbronner Falken - FG82
Dieser Artikel wurde bisher 496 mal gelesen, zuletzt am 2017-06-26, 06:02 Uhr.
Der Artikel wurde am 2007-10-19, 23:00 Uhr das letzte Mal aktualisiert.


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